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Krankenkassen-System, warum nicht?

  • 12. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. März


"Bisch du Krankäkassä anerkännt?"


Eine Frage, die mir immer wiedermal gestellt wird...


Vorneweg, so mal als Gedanke: Ich wähle nur ein Kurs oder Angebot aus, weil die Krankenkasse meine Koste übernimmt. Was für eine Energie ist das denn? Solltest du dir nicht zuerst den Menschen dahinter auswählen? Dem du vertraust? Dir symphatisch ist?


Ich gebe es zu. Schon oft habe ich mich online umgeschaut, ob für mich eine Anerkennung durch die KK in Frage kommt. Doch leider muss ich feststellen: Ich tue das nur, weil ich immer mal wieder darauf angesprochen werde. Also tu ich es nur, um im Aussen Bestätigung zu erhalten? Und sind es nicht genau diese Leute, die fragen, die dann doch nie erscheinen?



Grund Eins: Das System dahinter

…die vermutlich grösste Täuschung, und ein grosser Punkt, weshalb ich mich entschieden habe, nicht Teil dieses Gesundheitssystems zu sein.


Die Anerkennung durch Krankenkassen bringt viele Einschränkungen mit sich:


  • Jährliche Kurse und Fortbildungen sind Pflicht – auch wenn sie nicht zu meinen Werten passen.

  • Die Krankenkasse bestimmt, was wie abgerechnet werden darf und welche therapeutischen Mittel ich einsetzen darf. Regeln können jederzeit geändert werden.

  • Abgerechnet wird oft über den Hausarzt, Überweisungen erfolgen häufig an Therapeuten seiner Wahl.

  • Die Anzahl der Sitzungen und deren Dauer ist begrenzt.

  • Für die Klienten entstehen zunächst Kosten bis zum Selbstbehalt.


Kurz: Das System ist auf Quantität statt Qualität ausgelegt. Wer finanziell davon profitieren will, muss viele Kund:innen betreuen – und genau das widerspricht meiner Philosophie der ganzheitlichen Betreuung.


Grund Zwei: Qualität statt Quantität?


Eine Krankenkassen-Anerkennung allein bedeutet nicht automatisch Qualität.


  • Für die Registrierung bei EMR, ASCA oder NVS reicht oft eine Grundausbildung.

  • Eignungsprüfungen sind selten, Weiterbildung oder Berufserfahrung nicht zwingend.


Ich glaube: Mehr Kundschaft bedeutet nicht automatisch bessere Betreuung. Für mich zählt: Zeit, Aufmerksamkeit und ganzheitliche Unterstützung. Ich begleite meine Klient:innen über den Termin hinaus, gebe Tipps für Zuhause und helfe ihnen, mehr Selbstvertrauen zu gewinnen.



"Ich meine, die eigenen Angebote sollten von Herzen kommen,

damit ich andere Menschen berühren und erreichen kann.

Sie wiederspiegeln das, was ich am Besten kann und danach suche ich mir die für mich passende Institution aus, um eine bestmöglichste Ausbildung und authentische Methoden zu erhalten."



Grund Drei: Vertrauen statt Schauen


Auch ohne Kostengutsprache lohnt sich eine Behandlung:


  • Dein Wohlbefinden steigt, deine Lebensqualität verbessert sich.

  • Vertraue dir selbst und deinem Therapeuten. Wenn du spürst, dass das Angebot passt, ist jede Investition in dich selbst sinnvoll – ganz unabhängig von einem System.

Was ich in meiner Achtsamkeitspraxis mit Kundschaft immer wieder übe: Vertraue dir selbst! Hör auf dich und spüre dich selbst! Und wenn ein Vertrauen in deinen Therapeuten besteht und dir das Angebot zusagt, dann verbessert es allemal dein Wohlbefinden. So lohnt sich eine Investition in deine Gesundheit zweifellos, auch wenn aus eigener Tasche und kein System daran beteiligt ist. Jede Investition ist ein Geschenk an dich selbst und steigert deine Lebensqualität.



 
 
 

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